35. Unterfränkische Tischtennis-Meisterschaften der Förderschulen
Tischtennis ist mit eine der schnellsten Ballsportarten der Welt. Hier geht es nicht nur um Sekunden, sondern um Millisekunden. Seit Jahren wird Tischtennis auch an den Förderzentren gespielt und die Meister werden ermittelt. So auch wieder in diesem Jahr. Anfang April haben sich 48 Jugendliche aus acht Schulen getroffen und in der Saaletalhalle in Hammelburg die 35. Unterfränkischen Tischtennismeisterschaften der Förderschulen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ausgespielt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Britt Leidel, Schulleitung der ausrichtenden Schule, der zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörenden Katharinen-Schule Fuchsstadt, wandten sich die Bürgermeister aus Hammelburg und Fuchsstadt, Armin Warmuth und René Gerner, mit Grußworten an die Spieler. Mit viel Motivation, Begeisterung und Ehrgeiz waren alle Sportlerinnen und Sportler bei der Sache und kämpften nach dem „Back-System“ um den Titel. Norbert Back, ehemaliger Lehrer der Katharinen-Schule, entwickelte ein ganz individuelles Turniersystem, so dass jeder Spieler in der Lage ist zu erkennen, auf welchem Platz er liegt und welcher Gegner als nächster auf ihn zukommt. Jungen und Mädchen spielen gemeinsam im Wettbewerb, werden jedoch getrennt voneinander gewertet.
Im Vorfeld der Meisterschaft trainieren die Jugendlichen innerhalb des Sportunterrichtes, in den Pausen, in der Tagesstätte und in ihrer Freizeit. Schulinterne Ausscheidungen gehen den Unterfränkischen Meisterschaften voraus. Die vier besten Spieler jedes Förderzentrums werden dann zu der jährlich stattfindenden Meisterschaft geschickt.
In diesem Jahr fand das Finalspiel zwischen Szebasztian Miroskin aus der Christophorus-Schule Würzburg und Felix Markart aus der Franz von Prümmer Schule Bad Kissingen statt. Miroskin gewann das Spiel mit 2:0 und holte sich erneut den Titel vor Markart und Julian Anderer aus der Katharinen-Schule Fuchsstadt. Den Mannschaftstitel holte sich die St.-Martin-Schule Kitzingen vor der Franz-von-Prümmer Schule Bad Kissingen und der Katharinen-Schule Fuchsstadt.
Am Ende der Veranstaltung war wieder klar, es gibt keine Verlierer, sondern nur Gewinner. Jeder hat mitgespielt und alles gegeben. Belohnt wurden die Spieler durch den Beifall der Zuschauer, Lehrer, Betreuer und Mitschüler. Außerdem erhielten die Sieger kleine Sachpreise zur Anerkennung.
Am Turnier teilgenommen haben die Christophorus-Schule Würzburg, die Comenius-Schule Aschaffenburg, die Franziskus-Schule Schweinfurt, die Franz-von-Prümmer-Schule Bad Kissingen, die Richard-Galmbacher-Schule Elsenfeld, die St.-Martin-Schule Kitzingen, die St.-Nikolaus-Schule Marktheidenfeld und die Katharinen-Schule Fuchsstadt. Im nächsten Jahr wird die Comenius-Schule Aschaffenburg zur 36. Unterfränkischen Tischtennis-Meisterschaft einladen.
Eine solche Veranstaltung kann nur mit vielen tatkräftigen Helfern organisiert und durchgeführt werden. Ein großes Dankeschön gilt in diesem Jahr daher den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Katharinen-Schule Fuchsstadt sowie dem Elternbeirat der Schule, dem SV Langendorf, der DJK Hammelburg, der Johanniter Unfallhilfe und Erich Schnabel, dem Turnierleiter. Nicht zu vergessen, die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des Frobenius-Gymnasiums Hammelburg, die als Schiedsrichter an den zwölf Tischen eingesetzt wurden und sehr gute Arbeit geleistet haben. Außerdem gilt ein Dankeschön den Cheerleadern der Katharinen-Schule, welche die Pausen mit Tanzbeiträgen bereicherten.